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Elektroepilation

Bei dieser Methode wird eine feine Sonde entlang des Haarkanals bis zur Haarwurzel geführt. Dort gibt sie einen kurzen Stromimpuls ab, der das Haar an der Wurzel zerstören soll.

Da nur bei korrekter Anwendung dieser Methode dauerhafte Ergebnisse erzielt werden, hängt der Erfolg dieser Art der Enthaarung in hohem Masse von dem Geschick des behandelnden Personals ab.

Für diese Art der Haarentfernung gibt es verschiedene Methoden (Elektrolyse, Thermolyse, Blendmethode), die unabhängig von Haut- und Haarfarbe der zu behandelnden Person funktionieren.

Emulgatoren

Emulgatoren sind Hilfsstoffe und im Allgemeinen den sogenannten Tensiden zuzuordnen, d. h. Stoffen, die die Oberflächenspannung herabsetzen.

Die Verwendung von Emulgatoren in Hautpflegepräparaten wird zunehmend kritisch beurteilt. Emulgatoren verlieren in der Regel ihre emulgierende Eigenschaft in der Haut nicht. Diese dauernde Emulgierfähigkeit der in die Haut eingedrungenen Emulgatoren führt insbesondere beim Kontakt mit Wasser (z. B. Duschen) zu einem erhöhten Transport von hauteigenen Schutzstoffen aus der Haut heraus (sog. Auswascheffekt). Mittel- bis langfristig kann dies zu schweren Hautproblemen führen.

Enthaarung

Hierbei wird grundsätzlich zwischen zeitweiliger oder temporärer Haarentfernung (Depilation) und dauerhafter Haarentfernung (Epilation) unterschieden.

Epidermis

Oberhaut, mehrschichtiges, verhorntes Plattenepithel mit einer Dicke von 30 – 300 μm mit vielen Nerven, jedoch ohne eigene Blutgefäße.

Epilation

Als Epilation bezeichnet man die dauerhafte oder permanente Haarentfernung durch die Zerstörung der Haarpapille (lat. Pilus = Haar).

Dazu zählen die folgenden Methoden:

  • Laserhaarentfernung
  • Haarentfernung mittels intensiv gepulstem Licht (Blitzlampe oder IPL) und
  • Nadelepilation

Eumelanin

Braun-schwarzes Pigment, das zusammen mit Phäomelanin die Haarfarbe bestimmt. Bei braunen oder schwarzen Haaren überwiegt Eumelanin, während bei roten oder blonden Haaren Phäomelanin dominiert.