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Haarentfernung

Hierbei wird grundsätzlich zwischen zeitweiliger oder temporärer Haarentfernung (Depilation) und dauerhafter Haarentfernung (Epilation) unterschieden.

Haarfollikel

Als Haarfollikel bezeichnet man das Haar selbst zusammen mit seiner Wurzel, Talgdrüse und dem M. arrector pili.

Haartypen

Abhängig von Pigmentierung und Durchmesser unterscheidet man bei Haaren zwischen

  • Flaumhaaren
  • Wollhaaren und
  • Terminalhaaren

Sämtliche Haartypen können sich ineinander umwandeln.

Unter Flaumhaaren (Lanugohaaren) versteht man die ganz feinen, unpigmentierten Haare, die man schon bei ungeborenen Kindern findet.

Von Wollhaaren (Vellushaaren) spricht man, wenn es sich um feine und marklose Haare handelt, die aber schon Pigmente aufweisen; üblicherweise die feinen Flaumhaare auf dem Körper eines Kindes.

Mit Terminalhaaren (Endhaaren) sind die dickeren Haare gemeint, die mit Mark durchzogen sind und deutlich mehr Pigmente aufweisen. Unter dem Einfluss von Sexualhormonen werden Wollhaare in Terminalhaare umgewandelt, wobei die Intensität und die Stelle von dem jeweiligen Sexualhormon abhängen.

Haarwurzel

Im unteren Bereich der Lederhaut entsteht das Haar an der Haarpapille. Im Bildungsbereich, der Matrix, lagern zahlreiche Melanozyten, die ihre Pigmente an das entstehende Haar abgeben. Die keratinreichen Hornzellen wandern nach oben und bilden dabei den Haarschaft, der sich innerhalb des Follikels zur Hautoberfläche schiebt.

Haarzyklus

  • Anagenphase: In dieser Wachstumsphase bilden sich neue Haarwurzeln, die Produktion eines Haares beginnt.
  • Katagenphase: In dieser Übergangsphase stellt die Matrix ihre Zellproduktion ein und der Haarfollikel verengt sich im unteren Bereich. Das Haar löst sich von der Papille und verkümmert. Der Haarfollikel verkürzt sich.
  • Telogenphase: Das Haar fällt aus. Die Matrix entsteht erneut und beginnt mit der Zellteilung, wodurch ein neues Haar entsteht.

Hämangiome

Hämangiome, auch Blutschwämmchen, sind kleine Blutgefäße der Haut, die erweitert bzw. gewuchert sind. Sie sind angeboren oder entstehen in späteren Lebensjahren und sind gutartig.

Hauterschlaffung

Nachlassen der Elastizität der Haut, u.U. begünstigt durch Verlagerung von Unterhautfettgewebe und Muskelatrophie.

Hautstraffung

Siehe Faltenbehandlung

Hauttypen

Nach dem System Fitzpatrick teilt man die verschiedenen Hauttypen oder Hautfarben in Kategorien von I – VI ein, wobei I ein sehr heller (z.B. nordeuropäischer) und VI ein sehr dunkler (z.B. schwarzafrikanischer) Hauttyp ist.

Hautverjüngung

Verbesserung bzw. Wiederherstellung der Funktions- und Regenerationsfähigkeit der Haut durch unterschiedliche, auf einander abgestimmte Behandlungsverfahren und Präparate mit dem Ziel, der Haut ein jüngeres Aussehen zurück zu geben.

Hyperpigmentierungen

Können generalisiert oder umschrieben, anlagebedingt oder erworben sein. Die häufigste Ursache einer generalisierten Hyperpigmentierung ist neben der konstitutionellen Veranlagung (Hauttypen, s.o.) die Exposition in UV-Strahlung.